Am Montag lief bei der Arbeit im Radio ein lange nicht mehr gehörtes Lied: Viva Forever von den Spice Girls. Und obwohl ich bei solchen Liedern für gewöhnlich denke, dass nur Sch***e im Radio läuft, hatte ich diesmal ein anderes Gefühl.
Spieltag Nummer 25 in der Saison 2005/2006. Weserstadion. Minus vier Grad. Gefühlt weitaus schlimmer. Spiel Nummer eins nach der Pleite gegen Juventus Turin. Werder gegen Hertha. Das Spiel geht 0 - 3 verloren, nach Abpfiff stehen wir alle in der Ostkurve, starren fassungslos auf das Spielfeld. Überall liegen rosa Zettel auf denen steht "Wir sind Tim Wiese", sie werden achtlos von den schon nach Hause eilenden Fans zertreten. Was bleibt auch übrig? Als das Stadion schon fast leer ist, dröhnt aus den Boxen blechern eben jenes "Viva forever" und die ersten Bremer Spieler laufen noch einmal aufs Feld. Auslaufen. Wir drehen uns um und gehen nach Hause.
Posts mit dem Label Auf dem Platz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Auf dem Platz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 9. April 2008
Mittwoch, 19. März 2008
Mitfahrgelegenheit gesucht
Junge Frau, nicht unattraktiv, sucht für den 19. April eine Fahrgelegenheit von Oldenburg nach Berlin und zurück. Pokalfeier im Auto nicht ausgeschlossen.
Labels:
Auf dem Platz,
Borussia Dortmund,
Fußball und Ich
Samstag, 27. Oktober 2007
1860 München - Kickers Offenbach, 26.10.2007
Ein Gastartikel aus Münnchen von der Nummer9 (wobei sein Verein - Karlsruhe - etwas zwischen eins uns neun anstrebt):
Der Grund: Freitagabend konnte ich relativ kurzfristig mal wieder ins Stadion gehen. Ein, sagen wir mal, bekanntes deutsches Nachrichtenmagazin hatte in unserer Firma Logenplätze angeboten und ich konnte einen Platz abstauben. Mal zum Fußball gehen, ohne dass man emotional zu sehr gefordert wird, ist ja auch mal angenehm.
Das Spiel: Münchner Löwen gegen die Kickers aus der hässlichsten Stadt des Landes.
Das Ergebnis: 1860 München – Drei. Kickers Offenbach: Null.
Das Stadion: Die Münchner Arroganz... äh... Allianz Arena. Man kann ja sagen, was man will, aber von außen macht das Stadion schon sehr viel her. Passend zum Anlass an diesem Abend in blau erleuchtet. Vor dem Stadion mal wieder oft zu sehen: Viele schießen ihr „Ich-vor-dem-Stadion“-Foto. Was man auch wissen muss: Die Außenhülle ist so beeindruckend, dass einem zuerst nicht auffällt, wie Parkhaus-ähnlich die Katakomben sind. Und der Innenraum ist dann ja sowieso das typische neue Arenen-Flair.
Das Publikum: 22.000 Leute sollen da gewesen sein. In dem großen Stadion sah das jedoch etwas armselig aus. Persönlich hätte ich auf deutlich weniger geschätzt, aber bei so was vertue ich mich regelmäßig. Lag es am Anpfiff um 18 Uhr? Aus Offenbach jedenfalls sind nicht besonders viele mitgekommen.
Das Geschehen auf dem Rasen: Zunächst etwas fade. Abseitstor von Offenbach, danach die Sechziger stärker. Oftmals aber in der Loge Gelächter, wie sie selbst klarste Torchancen verstolpern. Trotzdem gehen sie irgendwann in Führung. Anfang der zweiten Halbzeit ein Platzverweis für Offenbach und München bringt das Spiel schließlich sicher mit 3:0 nach Hause. Danny Schwarz trägt mittlerweile eine Gesichtsmaske. Ansonsten würde er vermutlich überhaupt nicht mehr auffallen. Und wo ist Dundee?
Die Stadionwurst: Fiel aus. In der Loge wurde vor dem Spiel aufgetischt: Fisch mit Curryreis, dazu eine kalte Platte mit Leberkäse, Schinken und ähnlichem. Das alles hieß natürlich ganz anders, aber im Grunde war es das. Die Stadionwurst wäre mir lieber gewesen. In der Halbzeitpause wurden dann noch einmal Maultaschen nachgelegt. Und was, es geht schon weiter? Also eine Decke geschnappt und wieder nach draußen auf den Platz. Manche blieben lieber gleich in der Loge.
Das Bier: Das gab es aber. Sehr angenehm, es ist in einem richtigen Glas serviert zu bekommen und nicht aus einem Plastikbecher trinken zu müssen. Während dem Spiel etwas an den Platz gebracht zu bekommen, hat schon was. Auch gut: Die Toiletten waren gleich hinter der Loge.
Das Fazit: Schon was anderes, was man durchaus mal mitmachen kann, wenn es umsonst ist. Nur wenn man wirklich an dem Spiel interessiert ist, vielleicht nicht ganz das Richtige. Dafür fehlt einfach etwas die Fußball-Atmosphäre. Nächsten Sonntag heißt es dann KSC gegen Duisburg im alten Wildparkstadion auf einem unüberdachten Kurfensitzplatz. Darauf freue ich mich mehr.
Der Grund: Freitagabend konnte ich relativ kurzfristig mal wieder ins Stadion gehen. Ein, sagen wir mal, bekanntes deutsches Nachrichtenmagazin hatte in unserer Firma Logenplätze angeboten und ich konnte einen Platz abstauben. Mal zum Fußball gehen, ohne dass man emotional zu sehr gefordert wird, ist ja auch mal angenehm.
Das Spiel: Münchner Löwen gegen die Kickers aus der hässlichsten Stadt des Landes.
Das Ergebnis: 1860 München – Drei. Kickers Offenbach: Null.
Das Stadion: Die Münchner Arroganz... äh... Allianz Arena. Man kann ja sagen, was man will, aber von außen macht das Stadion schon sehr viel her. Passend zum Anlass an diesem Abend in blau erleuchtet. Vor dem Stadion mal wieder oft zu sehen: Viele schießen ihr „Ich-vor-dem-Stadion“-Foto. Was man auch wissen muss: Die Außenhülle ist so beeindruckend, dass einem zuerst nicht auffällt, wie Parkhaus-ähnlich die Katakomben sind. Und der Innenraum ist dann ja sowieso das typische neue Arenen-Flair.
Das Publikum: 22.000 Leute sollen da gewesen sein. In dem großen Stadion sah das jedoch etwas armselig aus. Persönlich hätte ich auf deutlich weniger geschätzt, aber bei so was vertue ich mich regelmäßig. Lag es am Anpfiff um 18 Uhr? Aus Offenbach jedenfalls sind nicht besonders viele mitgekommen.
Das Geschehen auf dem Rasen: Zunächst etwas fade. Abseitstor von Offenbach, danach die Sechziger stärker. Oftmals aber in der Loge Gelächter, wie sie selbst klarste Torchancen verstolpern. Trotzdem gehen sie irgendwann in Führung. Anfang der zweiten Halbzeit ein Platzverweis für Offenbach und München bringt das Spiel schließlich sicher mit 3:0 nach Hause. Danny Schwarz trägt mittlerweile eine Gesichtsmaske. Ansonsten würde er vermutlich überhaupt nicht mehr auffallen. Und wo ist Dundee?
Die Stadionwurst: Fiel aus. In der Loge wurde vor dem Spiel aufgetischt: Fisch mit Curryreis, dazu eine kalte Platte mit Leberkäse, Schinken und ähnlichem. Das alles hieß natürlich ganz anders, aber im Grunde war es das. Die Stadionwurst wäre mir lieber gewesen. In der Halbzeitpause wurden dann noch einmal Maultaschen nachgelegt. Und was, es geht schon weiter? Also eine Decke geschnappt und wieder nach draußen auf den Platz. Manche blieben lieber gleich in der Loge.
Das Bier: Das gab es aber. Sehr angenehm, es ist in einem richtigen Glas serviert zu bekommen und nicht aus einem Plastikbecher trinken zu müssen. Während dem Spiel etwas an den Platz gebracht zu bekommen, hat schon was. Auch gut: Die Toiletten waren gleich hinter der Loge.
Das Fazit: Schon was anderes, was man durchaus mal mitmachen kann, wenn es umsonst ist. Nur wenn man wirklich an dem Spiel interessiert ist, vielleicht nicht ganz das Richtige. Dafür fehlt einfach etwas die Fußball-Atmosphäre. Nächsten Sonntag heißt es dann KSC gegen Duisburg im alten Wildparkstadion auf einem unüberdachten Kurfensitzplatz. Darauf freue ich mich mehr.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ich bin schuld, dass Werder Bremen gestern Abend gegen Olympiakos verloren hat
Der Titel klingt nach einem egozentrischen Weltbild? In diesem Fall aber zur recht. Wie ich nun näher ausführen werde.
1. 03.08.2005/St. James Park, Newcastle United gegen Deportivo La Coruna: 1 - 2, nachdem Newcastle in der 39. Minute in Führung gegangen war. Innerhalb von drei Spielminuten (45. und 47.) dreht Depor das Spiel und kann eine phantastische Mannschaft sehr alt aussehen lassen. Natürlich war ich für die Magpies.
2. WM 2006/Deutschland: Ich bin für England, erst noch im Stillen, als dann aber mein Three Lions Trikot da ist, gibt es kein Halten mehr. Das erste Mal getragen: im letzten Spiel der Gruppenphase gegen Schweden trage ich das Trikot mit der Nummer zehn. Der betreffende Spieler Michael Owen verletzt bis bereits in der vierten Minute schwer, das Spiel gehtmit Glück für England 2 - 2 aus. Im Spiel danach gegen Ecuador lasse ich das Trikot aus, England gewinnt, ich denke, der Fluch ist gebrochen, ziehe das Trikot zum Spiel gegen Portugal wieder an, fiebere im Pub mit. Das Ende vom Lied ist bekannt: Durch einen Dummjungenstreich fliegt Rooney vom Platz, England verliert im Elfmeterschießen.
3. 18.11.2006/Dortmund: BVB gegen Hertha: Ich trete eine weite Reise an, um meine Jungs spielen zu sehen. Niederlage. Grottiges Spiel.
4. 23.02.2005/Bremen: Werder Bremen gegen Olympique Lyon. Durch Glück habe ich eine Ostkurvenkarte für das Spiel bekommen. Werder spielt bescheiden und verliert völlig rechtmäßig 0 - 3 durch Tore von Wiltord, Diarra und Juninho, nachdem Werder selber ungefähr 103 Chancen ungenutzt lässt.
5. Diese Saison: Borussia Dortmund: nicht der Rede wert, mein favorisierter ZweitligaVerein Erzgebirge Aue hat den Drang zum Sieg auch nicht mit Schopflöffeln gegessen, meine englische Mannschaft NUFC konnte zwar stark starten, lässt seitdem abermal wieder rapide nach.
Und nun gestern Werder: Gemeinsam mit S. machte ich mich auf den Weg zum Spiel. Voller Vorfreude natürlich, denn Piräus hatte seit über 30 Spielen (genau: 31) in der Champions League nicht mehr auswärts gewonnen. Und obwohl ich ja bekennende Borussin bin, war ich natürlich für Werder: Familie und Geburtsstadt verpflichtet doch ein wenig.
Nach der ersten Halbzeit, in der Werder durchaus passabel angesichts der defensiven Spielweise der Gäste spielte, stand es 1:0. Hätte noch höher sein können, doch wer teils gegen eine Abwehrreihe von sieben Leuten (so beobachtet beispielsweise in der 29. Minute) rennen muss, hat eben einiges zu tun. Die zweite Halbzeit war dann eine Katastrophe: Zweikämpfe, die Werder hätte suchen müssen (natürlich): nicht zu sehen. Wirklicher Einsatz: nicht zu sehen. Diego: immer noch hervorragend, aber von der sonstigen Klasse, die durchaus mal ein paar Hubschrauber in die Magengegend zaubert, nichts zu sehen. Und so war es kein Wunder, was dann passierte - ich formuliere es mal positiv: Werder war so sehr damit beschäftigt, gegen die hintere Mauer der Griechen anzurennen, dass sie vergaßen, dass auch sie hinten absichern müssten - und diese Lücke konnte Piräus ausnutzen. Also vernünftig ausgedrückt: eine Schwäche, die ich schon oft bei Werder festgestellt habe: in Kontersituationen läuft es irgendwie nicht so optimal. Es kam zum 1:1, zum 1:2, zum 1:3. Es war furchtbar. Die Fans verliessen das Stadion, die mitgereisten Fans aus Griechenland stimmten ab der 70. Minute endlich ein zweites Lied an (sie hatten bis dahin immer nur Olé Olé geschrien, danach kam etwas, das für meine Ohren wie "Olli Bierhoff" klang, aber Olympiakos Piräus heissen sollte), Vander flatterte von Minute zu Minute mehr und war irgendwann nur noch jemand, mit dem man Mitleid haben konnte, Frings spielte zwar, konnte aber auch nichts reissen und auch die langersehnte Einwechslung von Sanogo konnte das niederschmetternde Ergebnis nicht abwenden. Schön danach das Telephonat mit einem Freund: "Ulrike, auf Dir lastet wirklich ein schlimmer Fluch."
Habe ich ja immer gesagt!
PS: Die Stadionwurst: mit Kümmel. Ich mag keinen Kümmel. Aber die Begleitung stellte sich als erste Sahne heraus. Den nehme ich jetzt immer mit.


1. 03.08.2005/St. James Park, Newcastle United gegen Deportivo La Coruna: 1 - 2, nachdem Newcastle in der 39. Minute in Führung gegangen war. Innerhalb von drei Spielminuten (45. und 47.) dreht Depor das Spiel und kann eine phantastische Mannschaft sehr alt aussehen lassen. Natürlich war ich für die Magpies.
2. WM 2006/Deutschland: Ich bin für England, erst noch im Stillen, als dann aber mein Three Lions Trikot da ist, gibt es kein Halten mehr. Das erste Mal getragen: im letzten Spiel der Gruppenphase gegen Schweden trage ich das Trikot mit der Nummer zehn. Der betreffende Spieler Michael Owen verletzt bis bereits in der vierten Minute schwer, das Spiel geht
3. 18.11.2006/Dortmund: BVB gegen Hertha: Ich trete eine weite Reise an, um meine Jungs spielen zu sehen. Niederlage. Grottiges Spiel.
4. 23.02.2005/Bremen: Werder Bremen gegen Olympique Lyon. Durch Glück habe ich eine Ostkurvenkarte für das Spiel bekommen. Werder spielt bescheiden und verliert völlig rechtmäßig 0 - 3 durch Tore von Wiltord, Diarra und Juninho, nachdem Werder selber ungefähr 103 Chancen ungenutzt lässt.
5. Diese Saison: Borussia Dortmund: nicht der Rede wert, mein favorisierter ZweitligaVerein Erzgebirge Aue hat den Drang zum Sieg auch nicht mit Schopflöffeln gegessen, meine englische Mannschaft NUFC konnte zwar stark starten, lässt seitdem aber
Und nun gestern Werder: Gemeinsam mit S. machte ich mich auf den Weg zum Spiel. Voller Vorfreude natürlich, denn Piräus hatte seit über 30 Spielen (genau: 31) in der Champions League nicht mehr auswärts gewonnen. Und obwohl ich ja bekennende Borussin bin, war ich natürlich für Werder: Familie und Geburtsstadt verpflichtet doch ein wenig.
Nach der ersten Halbzeit, in der Werder durchaus passabel angesichts der defensiven Spielweise der Gäste spielte, stand es 1:0. Hätte noch höher sein können, doch wer teils gegen eine Abwehrreihe von sieben Leuten (so beobachtet beispielsweise in der 29. Minute) rennen muss, hat eben einiges zu tun. Die zweite Halbzeit war dann eine Katastrophe: Zweikämpfe, die Werder hätte suchen müssen (natürlich): nicht zu sehen. Wirklicher Einsatz: nicht zu sehen. Diego: immer noch hervorragend, aber von der sonstigen Klasse, die durchaus mal ein paar Hubschrauber in die Magengegend zaubert, nichts zu sehen. Und so war es kein Wunder, was dann passierte - ich formuliere es mal positiv: Werder war so sehr damit beschäftigt, gegen die hintere Mauer der Griechen anzurennen, dass sie vergaßen, dass auch sie hinten absichern müssten - und diese Lücke konnte Piräus ausnutzen. Also vernünftig ausgedrückt: eine Schwäche, die ich schon oft bei Werder festgestellt habe: in Kontersituationen läuft es irgendwie nicht so optimal. Es kam zum 1:1, zum 1:2, zum 1:3. Es war furchtbar. Die Fans verliessen das Stadion, die mitgereisten Fans aus Griechenland stimmten ab der 70. Minute endlich ein zweites Lied an (sie hatten bis dahin immer nur Olé Olé geschrien, danach kam etwas, das für meine Ohren wie "Olli Bierhoff" klang, aber Olympiakos Piräus heissen sollte), Vander flatterte von Minute zu Minute mehr und war irgendwann nur noch jemand, mit dem man Mitleid haben konnte, Frings spielte zwar, konnte aber auch nichts reissen und auch die langersehnte Einwechslung von Sanogo konnte das niederschmetternde Ergebnis nicht abwenden. Schön danach das Telephonat mit einem Freund: "Ulrike, auf Dir lastet wirklich ein schlimmer Fluch."
Habe ich ja immer gesagt!
PS: Die Stadionwurst: mit Kümmel. Ich mag keinen Kümmel. Aber die Begleitung stellte sich als erste Sahne heraus. Den nehme ich jetzt immer mit.
Labels:
Auf dem Platz,
Werder Bremen
Mittwoch, 26. September 2007
21. September 2007, Osnabrück
Bereits zum zweiten Mal beehrt uns Philipp mit einem Gastbericht. Als Aue-Fan hat er zur Zeit einiges zu leiden...
Gut gelaunt mache ich mich mit dem Zug auf nach Osnabrück, es ist so halb drei. Wie immer sind viel zu viele Menschen in der Bahn aber ein mp3-Spieler hilft gegen allzu viel Umgebungslärm und nervige Unterhaltungen. In Osnabrück treffe ich mich mit meinem Cousin, der mit mir heute den FC Erzgebirge unterstützen will. Dafür gebührt ihm Hochachtung, den als SV Werder Fan hat er sonst mit höherklassigerem Fußball zu tun. Untergemischt unter zahlreiche Vfl Osnabrück-Anhänger geht es dann in Richtung Osnatel-Arena.
Ein dämlicher Name, wie ich finde. Ein paar Auefans sind auch schon da. Einer, so Mitte Vierzig brüllt in einer Unterführung einen einprägsamen Satz in Richtung einiger Osnabrücker. „In Euroooopaaaa, kennt Euch keine Sau!!!!“ Genau! Aue dagegen hat in den Achtzigern im Uefa-Pokal gespielt.
Wir sind viel zu früh da und stehen mit etwa 10 Leuten im Gästeblock. Ob das noch besser wird? Es wird! Als das Spiel losgeht sind es dann doch geschätzte 150 Veilchenschlachtenbummler, die Aue den Rücken stärken wollen. Uns gegenüber ertönen Fangesänge der Osnabrücker. Man muss sie nicht mögen, aber von den Stehplätzen des (ich schätze mal Südtribüne???) richtigen Fanblocks kommt eine ordentliche Lautstärke! „Fußballfans sind keine Verbrecher!!!!!“ Da klinken wir uns doch gleich mit ein! Gemeinsames Singen für einen kurzen Moment. Danach natürlich schreit jeder Block für sich.
Über das Spiel selbst schreibe ich hier nix, Aue verliert 1:2, das wars.
Mist! Mein Cousin und ich latschen enttäuscht zum Bahnhof zurück, machen einen kleinen Umweg über eine Tanke, labern noch kurz mit anderen Auefans, führen Telefonate...
In Münster angekommen (ich quartiere mich bei meinem Cousin ein), holen wir uns noch ein paar Bier, laufen durch die Dunkelheit, fachsimpeln und hängen schlussendlich vor dem Fernseher ab. Sieht man einmal vom Ergebnis ab, hat es echt Spaß gemacht. Leider ist das nächste Spiel in der Nähe erst im Januar oder so. Auf St. Pauli. Vielleicht gibt’s dann ja drei statt null Punkte.
Gut gelaunt mache ich mich mit dem Zug auf nach Osnabrück, es ist so halb drei. Wie immer sind viel zu viele Menschen in der Bahn aber ein mp3-Spieler hilft gegen allzu viel Umgebungslärm und nervige Unterhaltungen. In Osnabrück treffe ich mich mit meinem Cousin, der mit mir heute den FC Erzgebirge unterstützen will. Dafür gebührt ihm Hochachtung, den als SV Werder Fan hat er sonst mit höherklassigerem Fußball zu tun. Untergemischt unter zahlreiche Vfl Osnabrück-Anhänger geht es dann in Richtung Osnatel-Arena.
Ein dämlicher Name, wie ich finde. Ein paar Auefans sind auch schon da. Einer, so Mitte Vierzig brüllt in einer Unterführung einen einprägsamen Satz in Richtung einiger Osnabrücker. „In Euroooopaaaa, kennt Euch keine Sau!!!!“ Genau! Aue dagegen hat in den Achtzigern im Uefa-Pokal gespielt.
Wir sind viel zu früh da und stehen mit etwa 10 Leuten im Gästeblock. Ob das noch besser wird? Es wird! Als das Spiel losgeht sind es dann doch geschätzte 150 Veilchenschlachtenbummler, die Aue den Rücken stärken wollen. Uns gegenüber ertönen Fangesänge der Osnabrücker. Man muss sie nicht mögen, aber von den Stehplätzen des (ich schätze mal Südtribüne???) richtigen Fanblocks kommt eine ordentliche Lautstärke! „Fußballfans sind keine Verbrecher!!!!!“ Da klinken wir uns doch gleich mit ein! Gemeinsames Singen für einen kurzen Moment. Danach natürlich schreit jeder Block für sich.
Über das Spiel selbst schreibe ich hier nix, Aue verliert 1:2, das wars.
Mist! Mein Cousin und ich latschen enttäuscht zum Bahnhof zurück, machen einen kleinen Umweg über eine Tanke, labern noch kurz mit anderen Auefans, führen Telefonate...
In Münster angekommen (ich quartiere mich bei meinem Cousin ein), holen wir uns noch ein paar Bier, laufen durch die Dunkelheit, fachsimpeln und hängen schlussendlich vor dem Fernseher ab. Sieht man einmal vom Ergebnis ab, hat es echt Spaß gemacht. Leider ist das nächste Spiel in der Nähe erst im Januar oder so. Auf St. Pauli. Vielleicht gibt’s dann ja drei statt null Punkte.
Labels:
Auf dem Platz,
FC Erzgebirge Aue
Montag, 17. September 2007
Auf der Hundsmühler Höhe
Spiel: TuS Eversten - Ahlhorner SV (Bezirksliga Weser Ems, Staffel II)
Stadion: Hundsmühler Höhe
Zuschauer: geschätzte 40
Ergebnis: 3 : 4
StadionWurst: lecker, etwas zu fettig. 1,50Euro.
StadionBier: C. konsumierte ein gut gekühltes Becks Green Lemon (1,40Euro), ansonsten auch: Becks.
Atmosphäre: genau so wie man es von den kleineren Sportplätzen kennt: Familiär. An den Seiten Ehefrauen, Väter, Kinder und kleine Mädchen, die davon träumen, Spielerfrau zu werden - am besten vom zukünftigen David Beckham. Dazu lautes Geschrei vom Rand: die Zuschauer interessierte das Spiel. Ist ja nicht mal in den großen Stadien immer so.
Fans: Wo keine Fanschals, da kaum Unterscheidung möglich. Dennoch einige angereister Ahlhorner Fans, die - s.o. - ihre Mannschaft laut unterstützen und mitfieberten.
Sonstiges: Es empfiehlt sich, vorher auf einen Plan zu gucken, wo der Platz genau ist. Bei uns wäre der Besuch schon fast an C.´s Wutanfall ob meiner Orientierungslosigkeit auf dem Weg gescheitert. Das Spiel war dann aber eine angenehme, wenn auch nicht hochklassige, Unterhaltung. Nachdem es einige Zeit nach einem klaren Sieg Ahlhorns ausgesehen hatte, konnte sich Eversten noch mal rankämpfen, musste sich dann aber doch geschlagen geben (Phrasen!Phrasen! Phrasen!). Schön war, dass ein Spieler der Ahlhorner an Martin Max erinnerte, einer der Spieler vom TuS an den "jungen Toppmöller". Muss man sich vielleicht für unangenehmere Spiele merken: Welcher Spieler sieht aus wie ein bekannterer Spieler?
Nervtötend: Die Musik. Malle-Mucke. Beispiel gefällig?
Joana, du geile Sau
geboren um Liebe zu geben
Verbotene Träume erleben
Ohne Fragen an den Morgen danach
Oh Joana, du geile Sau
Dein Lächeln ist fordernd und flehend
Mit mir all die Wege zu gehen
Die ein Mensch allein nicht findet
Ich wohn' in der Stadt nicht weit von hier
Sagtest Du wie nebenbei zu mir
Und ich sah in Deinen Augen
Die zur Schüchternheit nicht taugen
Das Du halten wirst was Du versprichst



Stadion: Hundsmühler Höhe
Zuschauer: geschätzte 40
Ergebnis: 3 : 4
StadionWurst: lecker, etwas zu fettig. 1,50Euro.
StadionBier: C. konsumierte ein gut gekühltes Becks Green Lemon (1,40Euro), ansonsten auch: Becks.
Atmosphäre: genau so wie man es von den kleineren Sportplätzen kennt: Familiär. An den Seiten Ehefrauen, Väter, Kinder und kleine Mädchen, die davon träumen, Spielerfrau zu werden - am besten vom zukünftigen David Beckham. Dazu lautes Geschrei vom Rand: die Zuschauer interessierte das Spiel. Ist ja nicht mal in den großen Stadien immer so.
Fans: Wo keine Fanschals, da kaum Unterscheidung möglich. Dennoch einige angereister Ahlhorner Fans, die - s.o. - ihre Mannschaft laut unterstützen und mitfieberten.
Sonstiges: Es empfiehlt sich, vorher auf einen Plan zu gucken, wo der Platz genau ist. Bei uns wäre der Besuch schon fast an C.´s Wutanfall ob meiner Orientierungslosigkeit auf dem Weg gescheitert. Das Spiel war dann aber eine angenehme, wenn auch nicht hochklassige, Unterhaltung. Nachdem es einige Zeit nach einem klaren Sieg Ahlhorns ausgesehen hatte, konnte sich Eversten noch mal rankämpfen, musste sich dann aber doch geschlagen geben (Phrasen!Phrasen! Phrasen!). Schön war, dass ein Spieler der Ahlhorner an Martin Max erinnerte, einer der Spieler vom TuS an den "jungen Toppmöller". Muss man sich vielleicht für unangenehmere Spiele merken: Welcher Spieler sieht aus wie ein bekannterer Spieler?
Nervtötend: Die Musik. Malle-Mucke. Beispiel gefällig?
Joana, du geile Sau
geboren um Liebe zu geben
Verbotene Träume erleben
Ohne Fragen an den Morgen danach
Oh Joana, du geile Sau
Dein Lächeln ist fordernd und flehend
Mit mir all die Wege zu gehen
Die ein Mensch allein nicht findet
Ich wohn' in der Stadt nicht weit von hier
Sagtest Du wie nebenbei zu mir
Und ich sah in Deinen Augen
Die zur Schüchternheit nicht taugen
Das Du halten wirst was Du versprichst
Mittwoch, 5. September 2007
Mein MSV Duisburg
kinder des ruhrgebietes müssen schon in der grundschule eine grunseinstellung ihres lebens bestimmten. klingt hochtrabend, aber es ist doch so.
wer sich als kind den falschen verein aussucht, der wird leiden. da aber schon die schultüte nach möglichkeit die richtige farbe haben sollte, wird es ein blindflug.
bei mir war es blau und weiß, wenn auch nicht auf der schultüte.
damit war ich in der unterzahl, da damals gerade lüdenscheid und bayern angesagter waren. schalke war in einem loch, was den vorteil hatte, dass ich wenigstens in ruhe gelassen wurde.
schlimm hatte es ein dickes kind erwischt, dessen vater seine liebe zum MSV duisburg weitergab. duisburg war höchststrafe!
niemand kannte auch nur einen spieler, duisburg als stadt wollte uns auch nicht attraktiv erscheinen und sowieso: ein zebra als maskottchen? das kann nichts sein.
er hat gelitten unter uns.
knapp 15 jahre später bekam ich erneut kontakt mit dem MSV und es war an der zeit, meine theorie zu prüfen: war der MSV wirklich so eine graue maus?
da ein kommolitone und ich zusammen ein seminar mit dem tollen titel "soziologie des fußballs" besuchten (nebenfach), stand ein pflichtbesuch im stadion an, zumindest wenn man denn eine gute note wollte.
freikarten, ballspiel beobachten und dafür eine gute note - klingt nach gutem deal.
allerdings war schon die anreise durch duisburg eine gefahr für jedes auge. das wegbier leerte sich, wir kamen an und dachten, es hat schon angefangen. da waren wir also zu 6t aus einem seminar mit ca. 70 leuten.
keiner wollte den MSV sehen.
das problem: ich sah auch nur ca. 60 fans des MSV - und die sollten wir immerhin auf aggresionen untersuchen.
ich setzte hoffnungen darauf, dass die harten vielleicht schon in der kurve stehen.
taten sie nich.
ok, das spiel ging gegen einen verein, den ich heute nicht mehr eindeutig identifizieren kann. gleich ein kleines rätsel für alle profis:
- es ist ca. 6 jahre her (können auch 5 oder 7 sein)
- es war 2 liga
- es war der letzte oder vorletzte spieltag
- es ging für die anderen um abstieg oder nicht
- für duisburg ging es um nichts
- die lila jungs haben gewonnen. (trikots lila)
wie auch immer. was entscheident war für meine meinung zum MSV:
wir kamen ins stadion (das alte!) rein, sahen uns um und stellten fest: haupttribüne waren ca. 1000 menschen, alle sitzen wild durcheinander, keiner trägt wirklich was blau weißes.
stehplätze: ein paar einzelne, keine gruppen, die meisten sitzen auf den betonstufen herum und trinken bier. keiner spricht.
als kontrast dazu der gästeblock:
proppevoll. bis auf den letzten platz. laut waren sie, wie fans sahen sie aus, wie fans haben sie sich benommen und durch die lila trikots sah das stadion komplett skuril aus: eigentlich alles leer, alles gelangweilt und grau - nur der gästeblock, der ist lila und schreit.
die sonne lachte, es hatte 30 grad und weil wir jung waren, dachten wir: bier trinken wird uns schon unterhalten.
bei der aufstellung war dann duisburg nicht mehr duisburg.
"mit der nummer 1 im tor, georg ...." "ARSCHLOCH!!!"
(ich weiß nicht, ob es damals schon georg koch war)
nur das wir dann auch mit einstimmten, weil wir duisburg da schon so scheiße fanden, dass wir nicht für die sein wollten. ein verein, wo nur weil es um nichts mehr geht gerade noch 2000 leute kommen - was soll das für ein verein sein? da hat leverkusen mehr.
großartig ist aber die hymne des MSV:
"zebrastreifen weiss und blau, zebrastreifen weiss und blau, einer jeder weiß genau, das ist der M S V!" natürlich wurde an dem tag vor das "MSV" ein "SCHEIß!!" gesetzt, dass wir dann auch mitsangen - genau wie alle anderen duisburger. es war deprimierend.
nach einigen bierchen und sehr guten bratwürstchen gingen wir aus dem stadion. duisburg gewann nicht. hatte auch keiner mit gerechnet.
was ich mich fragte: wie kann ein verein wie duisburg es schaffen, dass so wenige fans interesse am verein haben? offensichtlich ist der verein nicht so verwurzelt wie andere hier im revier. klar, mit der neuen "arena" und jetzt wieder in der bundesliga - da sind es wieder viele. auch sei nicht verschwiegen, dass ich im spiel gegen mönchengladbach von den duisburger ultras doch überrascht war. aber wenn die belegschaft nur zu den top-spielen kommt.....
der fade beigeschmack dieses tages liegt seitdem über dem MSV und ich muss noch immer leise "scheiße" murmeln, wenn ich in der sportschau das lied mit den zebrastreifen höre.
wer sich als kind den falschen verein aussucht, der wird leiden. da aber schon die schultüte nach möglichkeit die richtige farbe haben sollte, wird es ein blindflug.
bei mir war es blau und weiß, wenn auch nicht auf der schultüte.
damit war ich in der unterzahl, da damals gerade lüdenscheid und bayern angesagter waren. schalke war in einem loch, was den vorteil hatte, dass ich wenigstens in ruhe gelassen wurde.
schlimm hatte es ein dickes kind erwischt, dessen vater seine liebe zum MSV duisburg weitergab. duisburg war höchststrafe!
niemand kannte auch nur einen spieler, duisburg als stadt wollte uns auch nicht attraktiv erscheinen und sowieso: ein zebra als maskottchen? das kann nichts sein.
er hat gelitten unter uns.
knapp 15 jahre später bekam ich erneut kontakt mit dem MSV und es war an der zeit, meine theorie zu prüfen: war der MSV wirklich so eine graue maus?
da ein kommolitone und ich zusammen ein seminar mit dem tollen titel "soziologie des fußballs" besuchten (nebenfach), stand ein pflichtbesuch im stadion an, zumindest wenn man denn eine gute note wollte.
freikarten, ballspiel beobachten und dafür eine gute note - klingt nach gutem deal.
allerdings war schon die anreise durch duisburg eine gefahr für jedes auge. das wegbier leerte sich, wir kamen an und dachten, es hat schon angefangen. da waren wir also zu 6t aus einem seminar mit ca. 70 leuten.
keiner wollte den MSV sehen.
das problem: ich sah auch nur ca. 60 fans des MSV - und die sollten wir immerhin auf aggresionen untersuchen.
ich setzte hoffnungen darauf, dass die harten vielleicht schon in der kurve stehen.
taten sie nich.
ok, das spiel ging gegen einen verein, den ich heute nicht mehr eindeutig identifizieren kann. gleich ein kleines rätsel für alle profis:
- es ist ca. 6 jahre her (können auch 5 oder 7 sein)
- es war 2 liga
- es war der letzte oder vorletzte spieltag
- es ging für die anderen um abstieg oder nicht
- für duisburg ging es um nichts
- die lila jungs haben gewonnen. (trikots lila)
wie auch immer. was entscheident war für meine meinung zum MSV:
wir kamen ins stadion (das alte!) rein, sahen uns um und stellten fest: haupttribüne waren ca. 1000 menschen, alle sitzen wild durcheinander, keiner trägt wirklich was blau weißes.
stehplätze: ein paar einzelne, keine gruppen, die meisten sitzen auf den betonstufen herum und trinken bier. keiner spricht.
als kontrast dazu der gästeblock:
proppevoll. bis auf den letzten platz. laut waren sie, wie fans sahen sie aus, wie fans haben sie sich benommen und durch die lila trikots sah das stadion komplett skuril aus: eigentlich alles leer, alles gelangweilt und grau - nur der gästeblock, der ist lila und schreit.
die sonne lachte, es hatte 30 grad und weil wir jung waren, dachten wir: bier trinken wird uns schon unterhalten.
bei der aufstellung war dann duisburg nicht mehr duisburg.
"mit der nummer 1 im tor, georg ...." "ARSCHLOCH!!!"
(ich weiß nicht, ob es damals schon georg koch war)
nur das wir dann auch mit einstimmten, weil wir duisburg da schon so scheiße fanden, dass wir nicht für die sein wollten. ein verein, wo nur weil es um nichts mehr geht gerade noch 2000 leute kommen - was soll das für ein verein sein? da hat leverkusen mehr.
großartig ist aber die hymne des MSV:
"zebrastreifen weiss und blau, zebrastreifen weiss und blau, einer jeder weiß genau, das ist der M S V!" natürlich wurde an dem tag vor das "MSV" ein "SCHEIß!!" gesetzt, dass wir dann auch mitsangen - genau wie alle anderen duisburger. es war deprimierend.
nach einigen bierchen und sehr guten bratwürstchen gingen wir aus dem stadion. duisburg gewann nicht. hatte auch keiner mit gerechnet.
was ich mich fragte: wie kann ein verein wie duisburg es schaffen, dass so wenige fans interesse am verein haben? offensichtlich ist der verein nicht so verwurzelt wie andere hier im revier. klar, mit der neuen "arena" und jetzt wieder in der bundesliga - da sind es wieder viele. auch sei nicht verschwiegen, dass ich im spiel gegen mönchengladbach von den duisburger ultras doch überrascht war. aber wenn die belegschaft nur zu den top-spielen kommt.....
der fade beigeschmack dieses tages liegt seitdem über dem MSV und ich muss noch immer leise "scheiße" murmeln, wenn ich in der sportschau das lied mit den zebrastreifen höre.
Mittwoch, 29. August 2007
Fußball am Rande der Landkarte: VFB Oldenburg gegen Kickers Emden
Spiel: VFB Oldenburg (Oberliga) : Kickers Emden (Regionalliga)
Stadion: Marschweg-Stadion
Zuschauer: 1734 (davon ca 250 Emder Fans)
Ergebnis: 2 - 0
StadionWurst: lecker, aber nicht umwerfend. 2 Euro.
StadionBier: nicht getrunken, aber Veltins. Deal lief über Assauer, was auch öfter mal erwähnt wurde. Jetzt wissen wir ja auch, was der Mann so macht.
Atmosphäre: hatte was von einem geruhsamen Sonntagnachmittag, bei dem man sich auf den Kuchen und Tee und somit auf das Ende des Spiels freut.
Fans: Für VFB-Fans sicherlich ein Highlight, für Kickers-Fans eine Katastrophe, bei allen anderen konnte das Spiel nicht so richtig zünden. Aber Stimmung gemacht haben die FanGruppen ordentlich. ProfiNiveau.
Sonstiges: Der erste richtige Herbsttag in Oldenburg sorgte dafür, dass man auf der Tribüne J des Marschwegstadions vor allem in der ersten Halbzeit die letzten wärmenden Sonnenstrahlen geniessen konnte, während das Spiel auf dem Spielfeld nur so vor sich hindümpelte. Chancen waren Mangelware, spektakuläre Aktionen seltenst. Erst in der zweiten Halbzeit konnte Oldenburg noch mal zulegen und die Gäste ordentlich in Bedrängnis bringen, was einen Sieg für Oldenburg zur Folge hatte: 2 - 0.
Nervtötend: "Ausgewechselt wird blablabla, der Ihnen von seinem Prämienpartner XXY präsentiert wird, kommt für blubblub, der Ihnen von seinem Prämienpartner XYZ präsentiert wurde." "Das Tor wurde Ihnen präsentiert von YYZ und geschossen von blibli, der Ihnen von seinem Prämienpartner YXZ präsentiert wird."



Stadion: Marschweg-Stadion
Zuschauer: 1734 (davon ca 250 Emder Fans)
Ergebnis: 2 - 0
StadionWurst: lecker, aber nicht umwerfend. 2 Euro.
StadionBier: nicht getrunken, aber Veltins. Deal lief über Assauer, was auch öfter mal erwähnt wurde. Jetzt wissen wir ja auch, was der Mann so macht.
Atmosphäre: hatte was von einem geruhsamen Sonntagnachmittag, bei dem man sich auf den Kuchen und Tee und somit auf das Ende des Spiels freut.
Fans: Für VFB-Fans sicherlich ein Highlight, für Kickers-Fans eine Katastrophe, bei allen anderen konnte das Spiel nicht so richtig zünden. Aber Stimmung gemacht haben die FanGruppen ordentlich. ProfiNiveau.
Sonstiges: Der erste richtige Herbsttag in Oldenburg sorgte dafür, dass man auf der Tribüne J des Marschwegstadions vor allem in der ersten Halbzeit die letzten wärmenden Sonnenstrahlen geniessen konnte, während das Spiel auf dem Spielfeld nur so vor sich hindümpelte. Chancen waren Mangelware, spektakuläre Aktionen seltenst. Erst in der zweiten Halbzeit konnte Oldenburg noch mal zulegen und die Gäste ordentlich in Bedrängnis bringen, was einen Sieg für Oldenburg zur Folge hatte: 2 - 0.
Nervtötend: "Ausgewechselt wird blablabla, der Ihnen von seinem Prämienpartner XXY präsentiert wird, kommt für blubblub, der Ihnen von seinem Prämienpartner XYZ präsentiert wurde." "Das Tor wurde Ihnen präsentiert von YYZ und geschossen von blibli, der Ihnen von seinem Prämienpartner YXZ präsentiert wird."
Abonnieren
Posts (Atom)