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Samstag, 6. September 2008

Dissen I

In einer Woche ist es soweit. Einer von zwei Tagen im Jahr, an dem Björn und ich nicht befreundet sein dürfen. Aber dissen und bashen vorher muss drin sein.

Kuranyi und Westermann fliegen mit einem Hubschrauber zurück von einem verlorenen Länderspiel und unterhalten sich über die Bordfunkanlage.
Westermann: "Wir schmeißen jetzt einen Hundert-Mark-Schein aus dem Hubschrauber, dann freut sich wenigstens ein Deutscher."
Kuranyi: "Nein, wir schmeißen zwei Fünfzig-Mark-Scheine aus dem Hubschrauber, dann freuen sich zwei Deutsche."
Westermann: "Oder wir schmeißen fünf Zwanzig-Mark-Scheine aus dem Hubschrauber, dann freuen sich sogar fünf Deutsche."
Der Pilot hat mitgehört und schreit: "Wenn Ihr Flaschen nicht sofort den Schnabel haltet, schmeiße ich euch zwei raus, dann freuen sich 80 Millionen Deutsche."

Samstag, 23. August 2008

Hoffenheimer Balkone

Zum Glück sagt der zweite Spieltag ja noch nicht zuviel über den weiteren Verlauf der Saison aus (Auch Wolfsburger Zeitungen fragten vor einigen Jahren: Wo ist unser Balkon für die Meisterfeier?). Ansonsten würde Hoffenheim das absolute Wunder schaffen und Zeitungen würden schlimme Wortwitze über das Wort "Hoffen" in Hoffenheim machen, würde Hoeness bei den Bayern das Steuer selber übernehmen (wobei... vielleicht wäre das ganz witzig...), Gladbach absteigen, Schalke würde wegen eines besseren Torverhältnisses vor dem BVB stehen und Werder... naja - reden wir nicht drüber.

Sonntag, 13. April 2008

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde....

.... aber: Hoffentlich nimmt der BVB sich ein Vorbild an den Leuten aus Gesindelkirchen und feuert seinen Trainer. Und nimmt dann den Slomka. Oder luchst den Bochumern Koller ab. 

Mittwoch, 19. März 2008

Mitfahrgelegenheit gesucht

Junge Frau, nicht unattraktiv, sucht für den 19. April eine Fahrgelegenheit von Oldenburg nach Berlin und zurück. Pokalfeier im Auto nicht ausgeschlossen. 

Sonntag, 16. März 2008

Mein erstes Mal - Wetten

Nach einer ausführlichen Einführung in das Wettgeschäft von Seiten Björns, habe ich es dieses Wochenende tatsächlich gewagt und mal richtig gewettet: so mit Geld, Kombiwette und so. Ich sehe bei mir allerdings ein Problem: Regel Nummer 1, die ich mit auf den Weg bekommen habe: tippe nicht gegen Deinen eigenen Verein. Problematik: Laut Björn kann ich das umgehen, indem ich erst gar nicht auf ihn setze. Aber ist das in letzter Instanz nicht inkonsequent, weil man somit doch kommuniziert, dass man nicht mehr an seinen eigenen Verein glaubt? Wäre dieses Wochenende jedenfalls berechtigt gewesen: Ich tippte vier Spiele, Siege für Schalke (würg, das hat mir fast das Herz gebrochen), Bayern, Dortmund, Werder.
Und seit kurz vor sieben kann wieder gesagt werden: Ulrikes Support (wenn man beim Wetten von Support sprechen kann, denn eigentlich wünsche ich Schalke und Bayern alles schlechte dieser Welt) bringt Vereinen Unglück. Bayern mit der ersten Saisonniederlage (gegen Cottbus!!!), Werder verliert gegen Wolfsburg (Wolfsburg!!!) und auch Dortmund verliert gegen Hamburg (Hamburg!!!). Dabei dachte ich, dass zumindest Schalke, Werder und Bayern sicher wären, auf Dortmund setzte ich ja wegen siehe oben und betete ein zusätzliches "Wir halten fest und treu zusammen". Nix. Nix. Nix. Zum Glück nur zwei Euro Einsatz. Und vielleicht versuche ich es erstmal mit ner Einzelwette. Auf was ganz sicheres. Darauf, dass es morgen regnet. 

Dienstag, 6. November 2007

Ernüchterung

Am Anfang war der Saisonbeginn und das optimistische Gefühl: diese Saison wird es was!
Und nun sind die ersten Spieltage vorbei, die ersten Strukturen in der Tabelle bilden sich heraus: Cottbus scheint bis auf gegen Schalke auch an den nächsten Spieltagen nicht sonderlich viel reissen zu können, Nürnberg enttäuscht auf ganzer Linie und die Bayern sind zwar gut, aber sie dominieren nicht, wie man es zu Beginn der Saison hätte vermuten können. Zu meinem Unglück steht der HSV vor Werder Bremen (aber nicht mehr lange - yohiha!) und Dortmund bereitet mir diese Saison schon wieder schlaflose Nächte. Degen, vielen Borussen schon lange als Sicherheitsrisiko bekannt, hat am letzten Wochenende bewiesen, dass er es wirklich ist. Und auch mein lange gehegtes Vertrauen in das irgendwo schlummernde Talent des Eidgenossen wankt sowas von! Und der andere Eidgenosse? Frei verletzt bis Ende des Jahres und es kommen bis Dezember noch fast alle Vereine, die das Schicksal des BVB teilen: untere Tabellenhälfte. Uuuuuah! Und wie optimistisch war ich einmal! Uuuuuah, die zweite!

Sonntag, 30. September 2007

Lieber BVB

Lieber BVB,

ich bin nun schon seit vielen Jahren wirklich großer Fan - und das, obwohl ich einer absoluten Werderaner Hochburg lebe, meine Familie nur aus WerderFans besteht und auch mein Freundeskreis eher grün-weiss, denn schwarz-gelb trägt. Das ist alles kein Problem, schliesslich bin ich Fan; da stärkt Häme nur die Fanliebe. Aber das, was ich in letzter Zeit ertragen muss, geht dann doch ein Stück zu weit. Nach der letzten Saison, die wirklich unglaublich scheisse war, hatte ich in dieser Saison auf etwas mehr Freude gehofft. Der erste Spieltag (ich blicke hier mal kurz zurück) war: peinlich (1 - 3 gegen den MSV Duisburg), der zweite Spieltag gefiel dann eher dem anderen Autor dieses Blogs (1 - 4 gegen Schalke), der dritte Spieltag ein Hoffnungsschimmer (3 - 0 gegen Energie Cottbus). Spieltag Nr 4 ein aufbauendes 1 - 0 gegen Hansa Rostock (die nun immerhin in der Tabelle vor dem BVB stehen) und danach der persönliche Höhenflug: 3 - 0 gegen Werder. Ab diesem Zeitpunkt waren sich wohl viele BVB-Fans einig: das könnte diese Saison was angenehmes werden; nichts überragendes, nur eine Saison mit Platzierung im oberen Mittelfeld. Aber danach! 2 - 3 gegen Hertha, 0 - 3 gegen den HSV, gestern 1 - 3 gegen Karlsruhe.
Da wird man wütend, sehr wütend. Zwar sagt man mir oft nach, ich sei ein Unglücksbringer für jeden Verein - aber sich auf diese Art und Weise dem Schicksal ergeben? Als der ARD-Kommentator sagte "Der BVB versucht, das Tempo rauszunehmen" schien es mir eher so, als wolle die Mannschaft auch nicht mehr spielen: kein Einsatz, kein Wille zum Sieg, kein Kampfgeist. Alles Phrasen? Wenn einem die Worte ob dieses spielerischen Debakels fehlen, greift man eben auf Phrasen zurück, um überhaupt was sagen zu können - und noch immer fehlen mir trotzdem die Worte: das hat nichts mehr mit Fußball spielen zu tun, das ist Arbeitsverweigerung. Und es ist eine Unverschämtheit, danach zu sagen "Ich habe mit den Spielern geredet." Wenn sie es sich nicht zu Herzen nehmen, muss eben gehandelt werden: Bank, Regionalliga - oder wirklich mal eine Saison zweite Liga. Nur mit der aktuellen Einstellung könnte man so enden wie zur Zeit Kaiserslautern...

Mit vielen Grüßen,
Ulrike B.

Freitag, 14. September 2007

Weh dem Haus, in welchem jeder regieren will 2 !!!

Ich habe es gestern gesagt und Markus hat es richtig bemerkt: ich kann triumphieren. Und die aktuelle Tabelle von heute abend musste ich fotographieren.